Fürstbistum Paderborn - Hochstift Paderborn
Fürstbistum Paderborn >

Das Fürstbistum Paderborn umfasste in etwa das Gebiet der heutigen nordrhein-westfälischen Kreise Paderborn und Höxter mit Ausnahme des Bereiches um die Stadt Höxter, der das Territorium der Fürstabtei Corvey (ab 1779 Fürstbistum) bildete. Essentho, Meerhof, Oesdorf und Westheim des früheren Amtes Wünnenberg im ehemaligen Kreis Büren sind heute Teil der Stadt Marsberg im Hochsauerlandkreis. Das Amt Lügde (heute Kreis Lippe) war spätestens ab 1618 integraler Bestandteil des Hochstifts. Eine gemeinsame paderbornisch-lippische Verwaltung existierte seit dem 14. Jahrhundert für die Samtämter Oldenburg-Stoppelberg und Schwalenberg. Grevenhagen bildete eine lippische Exklave im Stift. Der Kernbereich des ehemaligen Fürstbistums liegt beiderseits des Eggegebirges zwischen Senne und Warburger Börde, zwischen Weser und Sauerland, gegliedert in den durch die Egge getrennten östlichen Oberwaldischen und den westlichen Unterwaldischen Distrikt. Die Diözese umfasste stets weitere Gebiete, so auch die meisten nördlichen, südlichen und östlichen (oft nicht katholischen) Nachbarterritorien des Fürstbistums. Nachbarländer des Territoriums waren die Fürstentümer Lippe, Braunschweig-Wolfenbüttel und Waldeck, die Grafschaften Ravensberg (Brandenburg-Preußen), Pyrmont und Rietberg, das Fürstentum Calenberg-Göttingen/Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, das Herzogtum Westfalen und die Fürstabtei Corvey.

Seite „Fürstbistum Paderborn“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. Januar 2009, 22:28 UTC. (Abgerufen: 16. Januar 2009, 20:55 UTC)

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