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Auf diesen Seiten werden wichtige und bemerkenswerte Persönlichkeiten dargestellt, die im Fürstbistum Paderborn lebten. Politiker, Kleriker, Kulturschaffende, kurriose Personen und Zeitzeugen, die in Quellen bis heute überlebten.
Die Landesherren waren wirklich nur Herren, denn sie waren römisch-katholische Bischöfe, stets gewählt vom Domkapitel und in der Regel vom Papst und vom Kaiser bestätigt.
Die Mitglieder des Domkapitels waren die heimlichen Herrscher des Fürstbistums. Sie wählten den Fürstbistum. Wenn der Landesherr nicht bestellt war (sedisvacanz) bildeten sie die Regierung.
Das Hochstift Paderborn war ein feudaler Staat. Gemeinsam mit den Städten bildete der heimische Adel die Landstände, an denen vorbei der Fürstbischof kaum regieren konnte. Über 60 Rittersitze bilden nur die Spitze des paderbörnschen Adels.
Die fürstbischöfliche Verwaltung wirkte in Paderborn und im fürstbischöflichen Schloss zu Neuhaus. Sie hielt die territoriale Einheit auch in Zeiten aufrecht, als für Fürstbischöfe Paderborn nur Nebenland war.
Das Paderborner Territorium war nicht gerade ein Militärstaat. Dennoch haben auch hier Militärs eine Rolle gespielt, denn sie waren auch Bischöfe, Künstler oder Polizisten.
Das Fürstbistum war reich an Kirchen, gesegnet mit musikalischer und architektonischer Kunst. Dahinter standen Menschen. Auch sie prägten das Fürstbistum.
Das Fürstbistum war ein agrarisch geprägtes Territorium. Die einfachen Menschen waren unfreie und freie Bauern. Hier sollen seltene Zeugnisse der Bauern im Paderborner Land gesammelt werden.
Sie wurden gebraucht und waren doch nicht dazugehörig. Die Geschichte der Juden im Fürstbistum Paderborn war natürlich eine Geschichte von Personen, die sich stets ungeliebt besonders beweisen mussten.
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